Willkommen zur Pro Arbeit 2011Bitte beachten!Der erste Tag, inklusive der Eröffnungsveranstaltung, findet dieses Jahr im DGB Haus Stuttgart, Willi-Bleicher-Str. 20 statt. >> Link zum Anfahrtsplan Sackgasse Langzeitarbeitslosigkeit? Sozialer Arbeitsmarkt − Teilhabe an Arbeit für Langzeitarbeitslose ermöglichen! Trotz positiver Entwicklung des Arbeitsmarktes profitieren Langzeitarbeitslose in Baden-Württemberg nicht vom Konjunkturaufschwung. Vielmehr ist sogar eine zunehmende Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit festzustellen. Arbeitslose mit Leistungseinschränkungen oder besonderen Vermittlungshemmnissen finden nur selten eine feste Anstellung. Die Zahl der Hilfeempfänger nach Sozialgesetzbuch II bleibt weitgehend gleich. Als Folge der einschneidenden Kürzungen bei den aktiven arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen kann immer weniger Betroffenen geholfen werden, der Anteil der so genannten „Bezahlkunden“, also Arbeitslosen, bei denen eine Vermittlung unwahrscheinlich oder ausgeschlossen ist, nimmt zu. Die Verzweiflung bei vielen Betroffenen wird immer größer. Gleichzeitig werden erfolgreiche Reformansätze zurückgefahren bzw. teilweise abgeschafft. Ein Beispiel hierfür sind der Beschäftigungszuschuss nach § 16e SGB II oder die Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante, die langzeitarbeitslosen Menschen ohne Aussicht auf eine Anstellung im allgemeinen Arbeitsmarkt, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ermöglichten. Solche Formen der arbeitsmarktnahen Beschäftigung bedeuten für die Betroffenen eine höhere Motivation und vor allem auch eine größere Wertschätzung. Die Vorgaben der Politik bedeuten, dass sich die beschäftigungsschaffenden Hilfen, wie Arbeitsgelegenheiten oder Bürgerarbeit, an den zu verrichtenden Tätigkeiten ausrichten und nicht an den Berufswünschen und - chancen, obwohl Vermittlungserfolge durch arbeitsmarktferne Beschäftigung unwahrscheinlicher werden. Dies hat eine breite Diskussion um eine Reform der Arbeitsmarktpolitik ausgelöst. Neben der Frage der passenden Instrumente zur Vermittlung in den allgemeinen Arbeitsmarkt werden zunehmend ein „Sozialer Arbeitsmarkt“ oder andere Formen der Finanzierung von Arbeit statt Finanzierung von Arbeitslosigkeit diskutiert. Ähnlich wie Schweizer „Sozialfirmen“ werden auch in Österreich und hier Modelle entwickelt, die sinnvolle gesellschaftliche Lösungen ermöglichen und den betroffenen Langzeitarbeitslosen eine berufliche und soziale Integration ermöglichen. Im Rahmen von Pro Arbeit werden die aktuelle Situation von Betroffenen und verschiedene Handlungsansätze aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt und diskutiert. Die Veranstalter Den Veranstaltungsfolder können Sie hier herunterladen Vergangene Einladungen
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